Hotel Gabriela
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Family Da kommen wir her: Oma Ida

Da kommen wir her: Oma Ida

Gabriela Kirschner

Gabriela Kirschner

Manager & Herbal Specialist

Da kommen wir her: Oma Ida

Wer um die Wurzeln seines Lebens weiß, kann seinen Gedanken, Worten und Werken Flügel verleihen, schreibt Ernst Ferstl. Oma Ida gehört ganz klar zu unseren Wurzeln und wir setzen ihr in diesem Bericht ein Denkmal.  Ihr, der bescheidenen Frau, die sich selbst nie wichtig genommen und das schnörkellose Leben einer einfachen Bergbäuerin geführt hatte. Wir wollen uns heute in unserer täglichen Arbeit von ihrem Fleiß und ihrer unermüdlichen Arbeit leiten lassen.

Our Reinhard is a born host if there's ever been one. Reinhard likes being among company, he likes people. Whenever he goes on holiday himself, he knows the entire hotel after five minutes. The born entertainer originally wanted to be a confectioner and dreamed of the best ice cream. Since there was not place for such an apprenticeship, the dream never became a reality. The homemade ice cream served at the Gabriela, however, has its roots in Reinhard's dream.

Because even in the 80's every person was needed during the winters in Serfaus, the young Reinhard lended a hand selling skis. And because that job was also about 'how good you know the people,' he sold more skis from his stand than most of the trained salespeople and earned his first set of boards (skis) with the highly coveted gold-plated bindings.

Reinhard trained to be a carpenter, which turned out to be a good decision because the Gabriela never needed to hire a handyman because of Reinhard's technical abilities. He knows how everything works and if he doesn't, he simply figures it out and learns it. Today Reinhard is responsible for, among other things, all of the infrastructure in the entire house.

Fate treated this cheerful soul well. His dream girl, Gabi, became the strong wife by his side. And still, Reinhard was motivated by another life vision: He wanted to create something himself. His beloved Gabi went along with his vision. The result was the restaurant, "hiasl’s stubn." The construction of the terrace followed and finally the brave step to open their own hotel with numerous renovations and additions. Even though the realizing the dream at times brought the family its limits, Reinhard and Gabi held firmly to their vision and inspired the rest of the family with their life's work.

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Gabi and Reinhard in their Hiasl’s Stubn

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Reinhard shows confidence parking the car

Bergbauernalltag

In Langesthei begann ihr einfacher Alltag mit Ehemann Ferdinand. Die beiden bewohnten ein altes Bauernhaus, hielten nach und nach Kühe, Schweine und Hühner und führten das arbeitsreiche Leben, das für die bergbäuerlich geprägte Talschaft ihrer Zeit typisch war. Wasseranschluss gab es keinen im Haus, Ida wusch die Wäsche am Brunnen. Das Leben war in verschiedener Hinsicht oft mühevoll. In den Wintern blühten die Eisblumen am Stubenfenster, gebadet wurde samstags im „Schaffel“. Ferdinand arbeitete neben der Landwirtschaft im Straßenbau. So fand die Familie ein einfaches Auskommen. Für die damalige Zeit wurde Ida spät Mutter. Mit 33 bekam sie ihr erstes Kind, drei weitere folgten im 2-Jahres-Takt. Schließlich zählten Ferdinand und Ida zwei Söhne und zwei Töchter ihr eigen. Eine davon war Gabriela. Die zwei Töchter schliefen bei den Eltern im Zimmer, die Brüder teilten sich das andere. Anpacken und mitarbeiten stand von Anfang an auf der Tagesordnung. Insbesondere bedeutete das schleppen, schleppen, schleppen. Im steilen Gelände wurden alle Lasten – vom Heu bis zu den Kartoffeln – in einem Korb am Rücken getragen. Man arbeitete ausschließlich von Hand und ohne Maschinen. Mithilfe von Seilwinden erleichterte man sich die Arbeit im steilen Gelände. So trotzte die Familie mit harter Arbeit dem Berg ab, was man zum Leben brauchte. Was man heute Freizeit nennt, spielte sich am ehesten am Sonntag ab. Da wurden Verwandte besucht und eingeladen. Für einen Besuch im Gasthaus war selbstverständlich kein Geld da. Genauso wenig wie für jeden anderen Luxus. Zu Weihnachten gab es ein einziges Mal zu den Mandarinen und Nüssen von der Taufpatin eine Puppe für die zwei Töchter. Die verlor jedoch schon am Weihnachtsabend durch Fremdeinwirkung den Kopf.

Mobilität - brauchen andere

Ida und Ferdinand blieben ihr ganzes Leben ohne Führerschein. Deshalb sorgte auch der 1. Autobesitz eines Nachbarn für ein gewisses Furore im Dorf. Der besaß einen NSU und prägte die Aussage: „Der NSU fährt weg im Nu.“ Das stimmte freilich erst, nachdem der Autobesitzer einen einstündigen Fußmarsch zurückgelegt hatte. Wie erwähnt führte keine Straße zum Dorf und erst der Marsch brachte ihn zu seinem „Tuifl auf vier Rädern“. Die Söhne lernten am Wiesenweg Rad- und später das Mopedfahren. Ida und Ferdinand verzichteten zeitlebens auf ein Auto – sie hatten sich im bescheidenen Leben eingerichtet. Trotz der Enge im Tal zeigten sich die beiden erstaunlich weltoffen und freuten sich, als die Töchter ihre Freunde vorstellten. Dass sie eine der Töchter zwanzigjährig und unter tragischen Umständen verloren, war ein großer Schlag. Die Eröffnung der Hiasl-Stubn erlebten Ida und Ferdinand noch mit, den Hotelbau Ida leider nicht mehr. Was würde Oma Ida staunen, wenn sie sehen würde, was daraus und aus der Familie geworden ist. Am 28.03.1991 starb sie 64-jährig nach einem arbeitsreichen Leben an einem Gründonnerstag in der Kirche. Drei Jahre später folgte ihr Gatte Ferdinand 69-jährig.

Wir halten die beiden in Ehren und sind ihnen dankbar, dass sie auf ihre Weise unseren Werken Flügel verliehen haben. 

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In diesem Bauernhaus in Langesthei lebten Oma Ida und Opa Ferdinand mit ihren 4 Kindern - eines davon war Gabriela :)


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